Wann ist Benzin am günstigsten? Die besten Tankzeiten
Erfahre, wann du am günstigsten tanken kannst. Unsere Datenanalyse zeigt die besten Uhrzeiten und Wochentage für günstiges Benzin und Diesel.
Wer regelmäßig Auto fährt, kennt das Gefühl: Gerade noch war der Spritpreis niedrig, und plötzlich kostet der Liter wieder deutlich mehr. Doch hinter den Preisschwankungen steckt ein klares Muster. Wer die besten Tankzeiten kennt, kann über das Jahr gerechnet mehrere hundert Euro sparen.
Tageszeitmuster: Abends tanken, morgens meiden
Die Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) beim Bundeskartellamt zeigen ein eindeutiges Tagesmuster. Die Kraftstoffpreise schwanken im Tagesverlauf um bis zu 10-15 Cent pro Liter — und das jeden Tag.
Die teuerste Zeit: Zwischen 6:00 und 8:00 Uhr morgens sind die Preise am höchsten. Pendler auf dem Weg zur Arbeit tanken unter Zeitdruck und die Tankstellen nutzen diese Nachfrage. Auch um die Mittagszeit herum gibt es oft einen zweiten Preisanstieg.
Die günstigste Zeit: Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr fallen die Preise auf ihr Tagestief. Wer seinen Tankstop auf den frühen Abend verlegt, spart spürbar. Auch zwischen 21:00 und 22:00 Uhr sind die Preise oft noch niedrig.
Der Grund: Seit 2013 müssen alle deutschen Tankstellen ihre Preisänderungen in Echtzeit an die MTS-K melden. Die daraus entstandene Transparenz hat dazu geführt, dass Tankstellen ihre Preise mehrmals täglich anpassen — häufig morgens erhöhen und abends senken.
Wochentagsmuster: Montag und Dienstag sind Spartage
Neben dem Tagesmuster gibt es auch Unterschiede zwischen den Wochentagen:
- Montag und Dienstag sind tendenziell die günstigsten Tage. Der Preiswettbewerb ist zu Wochenbeginn am stärksten.
- Freitag ist häufig teurer, da viele Autofahrer vor dem Wochenende volltanken.
- Samstag und Sonntag liegen preislich oft über dem Wochendurchschnitt. Weniger Wettbewerb und Reiseverkehr treiben die Preise.
Saisonale Muster: Ferienzeiten treiben den Preis
Über das Jahr verteilt gibt es weitere Muster zu beobachten:
- Ferienzeit: Zu Beginn der Sommerferien steigen die Preise regelmäßig. Wer vor der Reise volltankt, sollte das einige Tage vorher tun.
- Feiertage: Vor langen Wochenenden (Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Tag der Deutschen Einheit) ziehen die Preise ebenfalls an.
- Winter: In den Wintermonaten sind die Preise tendenziell etwas niedriger, da weniger gefahren wird.
- Weltmarkt: Langfristig bestimmen der Rohölpreis, der Dollar-Kurs und geopolitische Ereignisse das Preisniveau. Tägliche Schwankungen kann man aber durch kluges Timing abfedern.
Regionale Unterschiede nicht vergessen
Nicht nur der Zeitpunkt, auch der Ort entscheidet über den Preis. Autobahntankstellen sind fast immer deutlich teurer als Tankstellen in der Stadt — teilweise um 20-30 Cent pro Liter. Auch zwischen benachbarten Stadtteilen können die Unterschiede mehrere Cent betragen.
Praktische Tipps zum günstigen Tanken
- Abends tanken: Den Tankstop wenn möglich auf 18:00 bis 20:00 Uhr legen.
- Preise vergleichen: Mit SpritFuchs die Tankstellen in deiner Umgebung vergleichen. So findest du sofort die günstigste Option.
- Nicht auf der Autobahn tanken: Lieber einen kurzen Umweg zur nächsten Stadttankstelle nehmen.
- Wochenbeginn bevorzugen: Montag und Dienstag bieten oft die besten Preise.
- Nicht im letzten Moment tanken: Wer mit fast leerem Tank unterwegs ist, muss die nächste Tankstelle nehmen — egal was sie kostet.
- Vor Feiertagen planen: Ein paar Tage vor Ferienstart oder langen Wochenenden volltanken.
Fazit
Spritpreise folgen vorhersehbaren Mustern. Wer abends tankt und die Preise mit einem Tool wie SpritFuchs vergleicht, kann bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 15.000 km leicht 100 bis 200 Euro pro Jahr sparen. Die Daten der MTS-K machen es möglich — Transparenz, die sich direkt im Geldbeutel bemerkbar macht.
Die Preisdaten auf SpritFuchs basieren auf den offiziellen Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) beim Bundeskartellamt, bereitgestellt über Tankerkoenig.