Spritpreise August 2026: Diesel springt um 12,5 Cent
Spritpreise August 2026 im Report: Diesel im Schnitt 2,231 € und wieder über Super E5, E10 auf Jahreshoch, dazu die Tabelle aller 16 Bundesländer.
Inhaltsverzeichnis
Wie teuer war Diesel im August 2026?
Die Spritpreise im August 2026 sind noch einmal deutlich gestiegen: Diesel kostete im bundesweiten Monatsschnitt 2,231 € pro Liter, das sind 12,5 Cent mehr als im Juli. Nur der April lag seit Jahresbeginn mit 2,250 € darüber, der August war also der zweitteuerste Dieselmonat unseres Datenfensters, das am 1. Januar 2026 beginnt. Die Benzinsorten legten weniger zu, aber von einem höheren Niveau aus: Super E10 kostete 2,152 € (plus 4,7 Cent), Super E5 2,209 € (plus 4,6 Cent). Für beide war es der teuerste Monat seit Jahresbeginn, beim E10 klar über den bisherigen Höchstwerten aus dem Juli (2,105 €) und dem April (2,094 €).
Der Anstieg im August ist anders geartet als der im Juli. Der Juli-Report beschrieb einen Sprung, der zu gut der Hälfte aus der zurückkehrenden Energiesteuer nach dem Ende des Tankrabatts am 30. Juni bestand. Im August gab es keine Steueränderung; die 12,5 Cent sind reine Marktbewegung. Der Monat begann bei 2,233 € am 1. August, also auf dem Höchststand, auf dem der Juli-Report den Vormonat hatte enden sehen. Von dort fiel Diesel bis zum 6. August auf sein Tief von 2,168 €, stieg dann in einer Welle bis zum 19. August auf 2,285 €, erreichte mit einem Ausreißer am 23. August 2,309 € und schloss am 31. August bei 2,228 €, also 0,5 Cent unter dem Startwert. Der Monatsschnitt liegt so hoch, weil Diesel vom 11. August an durchgehend über 2,20 € notierte. Wer den ganzen Verlauf seit Januar sehen will, findet ihn in der Preisentwicklung.
Eine Tankfüllung von 50 Litern Diesel kostete zum August-Schnitt 111,55 €, zum Juli-Schnitt 105,30 €. Der Aufschlag je Füllung beträgt 6,25 €.
Der ADAC kommt für den August in seiner eigenen Erhebung auf 2,223 € Diesel und 2,145 € Super E10, 0,8 beziehungsweise 0,7 Cent unter unseren Werten. Die Richtung ist dieselbe: Beim Verband stieg Diesel um fast 13 Cent, Super E10 um knapp fünf Cent, und der Verband nennt den August-Schnitt beim E10 den teuersten Monatswert seiner gesamten Aufzeichnungen. Unsere eigene Reihe reicht nur bis Januar 2026 zurück; die längere Einordnung übernimmt hier der ADAC.
Wie groß war der Dieselaufschlag gegenüber Super E5?
Diesel lag im August 2026 mit 2,231 € um 2,2 Cent über Super E5 (2,209 €) und um 7,9 Cent über Super E10 (2,152 €). Das ist eine Umkehr gegenüber dem Juli, als Diesel und E10 mit 0,1 Cent Abstand praktisch gleichauf standen und E5 noch klar darüber lag.
Diesel über E5 gab es in diesem Jahr bisher nur im März und April, während der Rohölrallye im Frühjahr. Im Mai, Juni und Juli kostete Diesel weniger als Super E5, im Juni sogar deutlich. Der August ist damit der dritte Monat des Jahres, in dem der Kraftstoff mit dem Steuervorteil an der Zapfsäule teurer war als das steuerlich höher belastete Benzin. Beim E10 fällt der Abstand mit 7,9 Cent noch größer aus; der ADAC misst in seiner Erhebung rund 7,8 Cent, die Größenordnung ist also unstrittig.
Woran die Umkehr liegt, lässt sich aus den Tagesdaten nicht ablesen. Was sich zeigt: Diesel stieg im August über den ganzen Monat und in der Welle vom 10. bis zum 19. August stärker als Benzin. In dieser Welle legte Diesel um 10,5 Cent von 2,180 € auf 2,285 € zu, Super E10 in denselben Tagen um 7,0 Cent von 2,115 € auf 2,185 €. Ein Monat sagt nichts darüber, ob der Dieselaufschlag von Dauer ist; in diesem Jahr hat das Verhältnis der beiden Sorten schon dreimal die Richtung gewechselt.
Welches Bundesland war im August 2026 am günstigsten?
Am günstigsten tankte man Diesel im August 2026 in Bayern mit 2,199 € im Monatsschnitt, das sind 3,2 Cent unter dem Bundesschnitt. Am teuersten war Nordrhein-Westfalen mit 2,253 €, 2,2 Cent über dem Bundesschnitt. Die Spanne über alle 16 Länder im Bundesländer-Vergleich betrug 5,4 Cent; im Juli waren es auf Vollmonatsbasis 4,8 Cent.
Bayern hat damit das Saarland abgelöst, das die Diesel-Rangliste von Mai bis Juli drei Monate in Folge angeführt hatte. Die Spitzengruppe ist dieselbe geblieben: Bayern, Saarland und Baden-Württemberg belegten schon im Juli die ersten drei Plätze, nur die Reihenfolge hat gewechselt. Am unteren Ende hat sich mehr getan. Schleswig-Holstein, im Juli noch Schlusslicht, rückte um drei Plätze auf Rang 13 vor. Dafür fielen Brandenburg (Rang 11 auf 15) und Nordrhein-Westfalen (13 auf 16) ans Ende der Tabelle. Größter Aufsteiger war Thüringen, das von Platz 10 auf Platz 5 kletterte, weil es mit 11,4 Cent den zweitkleinsten Aufschlag aller Länder verzeichnete. Größte Absteiger waren Brandenburg und Rheinland-Pfalz mit je vier Plätzen.
| Rang | Bundesland | Diesel Ø | Super E10 Ø | Super E5 Ø | ggü. Juli (Diesel) | Rang Juli |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Bayern | 2,199 € | 2,116 € | 2,172 € | +11,3 Cent | 2 |
| 2 | Saarland | 2,203 € | 2,120 € | 2,178 € | +12,1 Cent | 1 |
| 3 | Baden-Württemberg | 2,222 € | 2,122 € | 2,180 € | +13,3 Cent | 3 |
| 4 | Niedersachsen | 2,223 € | 2,157 € | 2,213 € | +11,8 Cent | 7 |
| 5 | Thüringen | 2,225 € | 2,158 € | 2,213 € | +11,4 Cent | 10 |
| 6 | Mecklenburg-Vorpommern | 2,227 € | 2,142 € | 2,200 € | +12,1 Cent | 8 |
| 7 | Berlin | 2,228 € | 2,133 € | 2,193 € | +13,5 Cent | 4 |
| 8 | Hamburg | 2,229 € | 2,144 € | 2,203 € | +12,6 Cent | 6 |
| 9 | Rheinland-Pfalz | 2,230 € | 2,156 € | 2,213 € | +13,2 Cent | 5 |
| 10 | Sachsen-Anhalt | 2,233 € | 2,162 € | 2,219 € | +12,0 Cent | 12 |
| 11 | Bremen | 2,234 € | 2,151 € | 2,211 € | +12,8 Cent | 8 |
| 12 | Sachsen | 2,245 € | 2,167 € | 2,224 € | +12,5 Cent | 14 |
| 13 | Schleswig-Holstein | 2,249 € | 2,172 € | 2,232 € | +11,9 Cent | 16 |
| 13 | Hessen | 2,249 € | 2,185 € | 2,243 € | +12,4 Cent | 15 |
| 15 | Brandenburg | 2,251 € | 2,162 € | 2,219 € | +13,9 Cent | 11 |
| 16 | Nordrhein-Westfalen | 2,253 € | 2,175 € | 2,233 € | +13,5 Cent | 13 |
Die Stadtstaaten liegen dicht am Bundesschnitt: Berlin (2,228 €), Hamburg (2,229 €) und Bremen (2,234 €) trennen zusammen nur 0,6 Cent, und keiner ist mehr als 0,3 Cent vom bundesweiten Wert entfernt. Das Süd-Nord-Muster des Julis, mit Schleswig-Holstein als Schlusslicht, ist im August einem anderen Bild gewichen: Die teuren Länder liegen jetzt im Westen und in Brandenburg, und Schleswig-Holstein hat das Schlusslicht abgegeben.
Beim Benzin ist das Feld breiter. Zwischen Bayern (2,116 € für Super E10) und Hessen (2,185 €) liegen 6,9 Cent, anderthalb Cent mehr als beim Diesel. Hessen ist beim E10 das teuerste Land, Bayern liegt 3,6 Cent unter dem Bundesschnitt.
Warum rückte der Westen im August ans teure Ende?
Der ADAC führt die hohen Preise in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz auf das Niedrigwasser am Rhein zurück: Es behinderte die Tankschifffahrt und verknappte den Kraftstoff dort, wo der Fluss die zentrale Versorgungsader ist. Bayern dagegen wird nach Angaben des Verbands über die Transalpine Ölleitung aus dem Süden versorgt, in Berlin dämpfen die hohe Tankstellendichte und der entsprechende Wettbewerb die Preise. Diese Erklärung stammt aus der ADAC-Analyse vom 18. August 2026 und ist damit eine Momentaufnahme aus der Monatsmitte, keine Bilanz des ganzen Monats.
Unsere Monatswerte passen zu dieser Erklärung, aber nur zur Hälfte. Beim Benzin fügen sich die drei Länder am Rhein nahtlos ein: Hessen (plus 6,3 Cent), Rheinland-Pfalz (plus 5,9 Cent) und Nordrhein-Westfalen (plus 5,8 Cent) verzeichneten die drei größten E10-Aufschläge gegenüber Juli, Mecklenburg-Vorpommern mit 2,8 Cent den kleinsten. Beim Diesel dagegen führt Brandenburg (plus 13,9 Cent) die Liste der Aufschläge an, gefolgt von Berlin und Nordrhein-Westfalen (je plus 13,5 Cent), Baden-Württemberg (plus 13,3 Cent) und Rheinland-Pfalz (plus 13,2 Cent). Brandenburg liegt weit vom Rhein entfernt, und mit dem Fluss lässt sich sein Sprung auf Platz 15 nicht begründen. Eine Quelle, die den Brandenburger Aufschlag erklärt, liegt uns nicht vor; wir führen ihn deshalb als offene Auffälligkeit und nicht als Folge einer bestimmten Ursache.
| Land | E10 ggü. Juli | Diesel ggü. Juli | Diesel-Rang August |
|---|---|---|---|
| Hessen | +6,3 Cent | +12,4 Cent | 13 |
| Rheinland-Pfalz | +5,9 Cent | +13,2 Cent | 9 |
| Nordrhein-Westfalen | +5,8 Cent | +13,5 Cent | 16 |
| Brandenburg | +5,2 Cent | +13,9 Cent | 15 |
| Berlin | +4,5 Cent | +13,5 Cent | 7 |
| Bayern | +3,2 Cent | +11,3 Cent | 1 |
| Mecklenburg-Vorpommern | +2,8 Cent | +12,1 Cent | 6 |
Ob der Rhein-Effekt anhält, dürfte nach unserer Einschätzung am Pegel hängen, nicht am Ölpreis. Der Verband selbst schrieb, der Sonderfaktor dürfte neben einem steigenden Ölpreis dazu beitragen, dass die Spritpreise bundesweit um einige Cent höher liegen. Für die Gesamtlage bleibt die ADAC-Einschätzung aus der Monatsbilanz die wichtigere: Das Preisniveau lasse sich nicht allein mit dem Rohölpreis erklären, denn im April habe Brent zeitweise deutlich über 100 US-Dollar gelegen, und trotzdem sei Super E10 damals spürbar günstiger gewesen als im August.
Wann war Tanken im August 2026 am teuersten?
Der teuerste Tag des Monats war Sonntag, der 23. August 2026: Diesel kostete im Bundesschnitt 2,309 €, Super E10 2,212 €. Am günstigsten war Diesel am 6. August mit 2,168 € und E10 am 9. August mit 2,100 €. Innerhalb eines Monats lagen damit 14,1 Cent beim Diesel und 11,2 Cent beim E10 zwischen dem billigsten und dem teuersten Tag. Der ADAC nennt in seiner Erhebung ebenfalls den 23. August als teuersten Tanktag; als günstigsten Tag führt er für beide Sorten den 9. August, an dem Diesel in unseren Daten mit 2,170 € nur 0,2 Cent über dem 6. August lag.
Der 23. August fällt aus der Reihe. Am Vortag lag Diesel bei 2,270 €, am Tag danach bei 2,274 €; der Sonntag dazwischen sprang um 3,9 Cent nach oben und wieder zurück. Die Spitze zeigt sich in allen 16 Bundesländern, in Berlin mit 7,5 Cent (von 2,265 € auf 2,340 €) am stärksten, im Saarland mit 2,8 Cent am schwächsten. Die Zahl der meldenden Stationen lag an diesem Tag mit rund 14.200 im Bereich der anderen Augustsonntage, ein Ausfall von Meldungen ist es also nicht. Der Rest des Monats verlief in zwei Wellen: Vom 10. bis zum 19. August stieg Diesel in neun Tagen um 10,5 Cent, vom 24. bis zum 28. August gab er 6,6 Cent auf 2,208 € ab, bevor er zum Monatsende wieder auf 2,228 € anzog.
Für den Tankstopp ergibt sich daraus eine klare Rangfolge der Hebel. Die 5,4 Cent zwischen Bayern und Nordrhein-Westfalen entsprechen bei 50 Litern 2,70 €. Die 14,1 Cent zwischen dem 6. und dem 23. August sind bei derselben Füllung 7,05 €. Der Tag hat im August also mehr ausgemacht als das Bundesland. Dazu kommt die Uhrzeit: Seit der 12-Uhr-Regel vom 1. April 2026 dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch um 12:00 Uhr anheben, weshalb der Vormittag der günstigste Teil des Tages ist. Wie groß dieser Hebel gemessen ausfällt, steht im Ratgeber wann man am besten tankt. Den jeweils aktuellen Datenstand zeigen die bundesweiten Spritpreise mit Datum.
Zur Einordnung: Der September hat das Augustniveau unterdessen hinter sich gelassen. In den ersten 17 Septembertagen lag Diesel in unseren Tagesdaten im Schnitt bei 2,365 € und Super E10 bei 2,270 €.
Wie oft wurden Preise im August mehrfach am Tag erhöht?
Im August 2026 fielen 731 Tankstellen an insgesamt 1.708 Tagen dadurch auf, dass sie mehr als eine Preiserhöhung am selben Tag meldeten. Im Juli waren es 2.471 solcher Tage an 1.517 Stationen gewesen, im August also knapp ein Drittel weniger. Die höchste Zahl an Erhöhungen, die eine einzelne Station an einem Tag meldete, lag in beiden Monaten bei neun.
Die Zahlen beschreiben nur, was in den amtlichen Preismeldungen steht: Eine Station, deren Meldungen an einem Tag mehr als eine Preiserhöhung zeigen, gilt als Auffälligkeit und wird gezählt. Ob im Einzelfall ein Verstoß gegen die 12-Uhr-Regel vorliegt, prüft nicht SpritFuchs, sondern die zuständige Behörde; auch Meldefehler oder Korrekturen können in der Zählung landen. Umgekehrt erfasst die Auswertung nicht jede Erhöhung, weil Meldungen innerhalb eines kurzen Zeitfensters zusammengefasst werden. Weniger Auffälligkeiten sind deshalb kein Beleg dafür, dass sich im August alle Stationen an die Regel gehalten haben. Die Liste mit den Auffälligkeiten der letzten Tage und die genaue Zählweise stehen im Preis-Watchdog.
So sind die August-Werte berechnet
Alle Zahlen dieses Reports stammen aus dem nächtlich berechneten MTS-K-Rollup von SpritFuchs. Grundlage sind die amtlichen Preismeldungen an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) beim Bundeskartellamt, an die Tankstellen jede Preisänderung bei Super E5, Super E10 und Diesel innerhalb von fünf Minuten übermitteln müssen; SpritFuchs bezieht sie über den täglichen Tankerkönig-Datenabzug (Lizenz CC BY-NC-SA 4.0). Ausgewertet wurde der Zeitraum vom 1. bis 31. August 2026, alle 31 Tage, mit im Schnitt rund 14.400 meldenden Stationen pro Tag.
Die Monatswerte sind Mittel der zeitgewichteten Tagesdurchschnitte, bundesweit und je Bundesland getrennt. Die Juli-Vergleichswerte in diesem Report umfassen den vollen Juli mit 31 Tagen: Diesel 2,106 €, Super E10 2,105 €, Super E5 2,163 €; auch die Juli-Ränge der Länder sind auf dieser Vollmonatsbasis neu gebildet. Der Juli-Report hatte Datenstand 30. Juli und wies deshalb 2,102 €, 2,103 € und 2,161 € aus. ADAC und SpritFuchs erheben unterschiedlich; daraus dürfte die Abweichung der Monatswerte von unter einem Cent stammen. Superlative wie „teuerster Monat“ beziehen sich auf unser Datenfenster seit dem 1. Januar 2026; längere Vergleiche stammen ausschließlich vom ADAC. Der Report ist eine Rückschau: Er beschreibt den August; der September ist nur zur Einordnung angerissen.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch war der Dieselpreis im August 2026?
Im bundesweiten Monatsschnitt kostete Diesel im August 2026 2,231 € pro Liter, 12,5 Cent mehr als im Juli. Nur der April war mit 2,250 € seit Jahresbeginn teurer.
War Diesel im August 2026 teurer als Benzin?
Ja, erstmals seit April. Der Diesel-Monatsschnitt von 2,231 € lag 2,2 Cent über Super E5 und 7,9 Cent über Super E10; im Juli hatte Diesel noch unter E5 und praktisch gleichauf mit E10 gelegen.
In welchem Bundesland war Diesel im August 2026 am günstigsten?
In Bayern mit 2,199 € im Monatsschnitt, gefolgt vom Saarland (2,203 €). Am teuersten war Nordrhein-Westfalen mit 2,253 €. Die Spanne zwischen beiden Enden betrug 5,4 Cent.
Wann war Tanken im August 2026 am teuersten?
Am Sonntag, dem 23. August 2026, mit 2,309 € für Diesel und 2,212 € für Super E10 im Bundesschnitt, ein Ein-Tages-Ausreißer, der in allen 16 Bundesländern auftrat. Das Monatstief fiel beim Diesel auf den 6. August (2,168 €), beim E10 auf den 9. August (2,100 €).
Warum waren die Spritpreise im August 2026 so hoch?
Der ADAC hält das Niveau nicht allein mit dem Rohölpreis für erklärbar: Im April lag Brent zeitweise deutlich über 100 US-Dollar, Super E10 war trotzdem günstiger als im August. Als Sonderfaktor nennt der Verband das Niedrigwasser am Rhein, das die Versorgung im Westen verteuerte.
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Analyse
Spritpreis-Report Juli 2026: Diesel im Schnitt 2,102 €
Diesel kostete im Juli 2026 im Bundesschnitt 2,102 € – 28,0 Cent mehr als im Juni und der zweitgrößte Monatssprung des Jahres. Super E10 (2,103 €) und Super E5 (2,161 €) erreichten sogar ihren höchsten Monatswert seit Jahresbeginn. Am günstigsten tankte man im Saarland (2,079 €), am teuersten in Schleswig-Holstein (2,126 €).
News
Spritpreise diese Woche: Super E10 auf Rekord 2,30 €
Super E10 hat am 16. September 2026 mit 2,30 € im bundesweiten Tagesschnitt ein Allzeithoch erreicht, den vierten Rekordtag in Folge (ADAC). Diesel liegt bei 2,422 € und damit nur rund drei Cent unter seinem Höchststand vom April. Auslöser ist der Ölpreis: Brent stieg über 100 US-Dollar, so hoch wie seit Ende Mai nicht, getrieben von der Eskalation zwischen den USA und dem Iran. Die eigenen MTS-K-Tagesdaten datieren den Beginn des Anstiegs: Zwischen dem 28. August und dem 6. September kletterte der Diesel-Bundesschnitt um 11,9 Cent.
Analyse
Günstigstes Bundesland tanken: 6,3 Cent Spanne im September
In der Woche vom 28. August bis 3. September 2026 kostet Diesel im günstigsten Bundesland Saarland im Schnitt 2,213 €, im teuersten Brandenburg 2,276 € – eine Spanne von 6,3 Cent. Der Bundesschnitt liegt bei 2,248 €. Beim Benzin fallen die Länderunterschiede mit rund 8,7 Cent noch größer aus.
Analyse
Spritmarken-Ranking August 2026: 7,7 Cent Diesel-Spanne
Über 29 Tage (30. Juli bis 27. August 2026, gut 10.760 Stationen der 20 bundesweit relevanten Marken) ist AVIA XPress mit 2,193 € pro Liter Diesel die günstigste Marke, Shell mit 2,270 € die teuerste – dazwischen liegen 7,7 Cent. Die beiden Marktführer Aral (2,266 €) und Shell führen das teure Ende an, während die Discounter JET und AVIA sowie freie und Supermarkt-Tankstellen den günstigen Rand besetzen. Der Premium-Cluster liegt beim Diesel im Schnitt 4,6 Cent über dem Discount-Cluster; gegenüber dem Juli-Ranking hat sich die Spanne zwischen günstigster und teuerster Marke von 6,5 auf 7,7 Cent geweitet.