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Von SpritFuchs Redaktion

Spritpreise diese Woche: Benzin steigt auf 2,183 €

Spritpreise diese Woche: Super E10 steigt auf 2,183 €, Diesel gibt mit 2,232 € nach — Brent bei rund 95 US-Dollar.

Inhaltsverzeichnis

Wie entwickeln sich die Spritpreise diese Woche?

Die Spritpreise diese Woche laufen auseinander: Super E10 klettert im bundesweiten Mittel auf 2,183 € und damit 2,8 Cent über die Vorwoche, während Diesel mit 2,232 € um 1,6 Cent nachgibt (ADAC-Erhebung vom 2. September 2026). Benzin wird also teurer, Diesel eine Spur billiger. Der Aufschlag des Diesels gegenüber Super E10 schrumpft dadurch auf 4,9 Cent. Laut ADAC nähert sich Super E10 seinem Rekordniveau vom März 2022, und der Automobilclub nennt das aktuelle Preisniveau unverändert zu hoch.

Damit dreht sich das Bild der Vorwochen. Noch Ende August gab in unserer wöchentlichen Preisrunde vor allem der Diesel den Takt vor. Jetzt ist Benzin der Treiber, und das ausgerechnet in einer Woche, in der der Rohölpreis kräftig anzieht. Die große Schlagzeile verdeckt dabei das eigentliche Signal: Nicht die Spritpreise insgesamt ziehen an, sondern gezielt das Benzin, während Diesel im Wochenmittel sogar leicht sinkt. Für eine 50-Liter-Tankfüllung Benzin bedeutet der Wochenanstieg von 2,8 Cent gut 1,40 € mehr, umgekehrt spart ein Diesel-Fahrer bei 60 Litern knapp einen Euro.

Warum steigt Benzin, während Diesel nachgibt?

Der ADAC bewertet den Sprung bei Super E10 als auffällig: Er lasse sich mit dem Ölmarkt allein nicht erklären. Diesel und Benzin stammen aus demselben Barrel, ein steigender Rohölpreis müsste beide Sorten nach oben ziehen. Dass Benzin klettert und Diesel im Wochenschnitt fällt, hat vor allem mit dem Zeitfenster der Erhebung zu tun.

In der eigenen Auswertung der amtlichen MTS-K-Tagesdaten schoss Diesel am 23. August auf 2,309 € hoch und rutschte danach wieder ab. Weil dieser Ausschlag aus dem jüngsten Wochenfenster herausfällt, steht Diesel im Wochenvergleich mit 2,232 € im Minus — obwohl die Tageswerte zuletzt schon wieder anzogen. Am 1. September, dem letzten vollständig ausgewerteten Tag, lag der Diesel-Bundesschnitt bei 2,247 €, Super E10 bei 2,198 € und Super E5 bei 2,256 €.

Auf Tagesbasis legte damit auch Diesel zu, nur langsamer als Benzin: Super E10 verteuerte sich vom 27. August bis zum 1. September um 5,9 Cent, von 2,139 € auf 2,198 €, Diesel im selben Zeitraum um 3,8 Cent. Benzin ist in diesem Spätsommer klar die Sorte mit dem stärkeren Auftrieb, und genau das schlägt sich in den Spritpreisen dieser Woche nieder.

Der ADAC weist seit Wochen darauf hin, dass Preisrückgänge an der Zapfsäule meist zäh ablaufen, während Anstiege rasch durchschlagen. Genau dieses Muster zeigt sich beim Benzin gerade: Kaum zieht der Rohölpreis an, wandert der Aufschlag zügig auf das Preisschild. Beim Diesel überlagert die abklingende August-Spitze diesen Effekt noch, doch auch hier deuten die jüngsten Tageswerte wieder nach oben.

Was treibt den Ölpreis Anfang September?

Hinter dem Auftrieb steht der Rohölmarkt. Ein Barrel der Sorte Brent kostete am 2. September rund 95 US-Dollar und damit so viel wie seit knapp sechs Wochen nicht mehr. Auslöser ist die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran: Nach dem Auslaufen einer Waffenstillstandsvereinbarung Mitte August verunsichern gegenseitige Angriffe die Märkte und schüren die Sorge vor Lieferausfällen aus dem Nahen Osten.

Der Sprung kommt nicht aus dem Nichts. Vor einer Woche notierte Brent noch bei rund 89 US-Dollar, jetzt sind es gut sechs Dollar mehr. Die Notierung hat sich damit weiter von ihren Sommertiefs entfernt, und solange die Lage im Nahen Osten angespannt bleibt, fehlen dem Markt die Argumente für kräftig fallende Preise. Für die Spritpreise heißt das: Die Richtung zeigt eher nach oben als nach unten, auch wenn einzelne Handelstage das kurzfristig verwischen.

An der Zapfsäule kommt ein solcher Sprung mit Verzögerung an, und er trifft die Sorten unterschiedlich. Dass Super E10 den Anstieg gerade schneller mitnimmt als Diesel, verstärkt den ohnehin ungewöhnlichen Zustand, dass Diesel seit dem Sommer teurer bleibt als Benzin, trotz seiner niedrigeren Energiesteuer. Wie lange die Rohölnotierungen oben bleiben, hängt am weiteren Verlauf des Konflikts, und darüber sagt keine seriöse Prognose etwas Belastbares.

Was kostet Diesel und Benzin in Berlin, München und Hamburg?

Der eigene Drei-Städte-Puls zeigt Preise unterhalb des Bundesschnitts. Stand 3. September 2026 ergibt sich aus den Momentaufnahmen in Berlin, München und Hamburg folgendes Bild:

StadtDiesel (Median)Super E5 (Median)
Berlin2,219 €2,269 €
München2,219 €2,189 €
Hamburg2,209 €2,249 €
Über die drei Städte liegt der Diesel-Median bei 2,219 € und der Super-E5-Median bei 2,249 €. Der Diesel-Wert liegt damit rund 2,8 Cent unter dem Tagesmittel vom 1. September, die Großstädte tanken in dieser Momentaufnahme also günstiger als der Durchschnitt.

Bei Super E5 zeigt der Puls ein anderes Gefälle: München liegt mit 2,189 € klar vorn, Hamburg folgt mit 2,249 €, Berlin bildet mit 2,269 € das teure Ende. Zwischen der günstigsten und der teuersten der drei Städte liegen beim Benzin acht Cent, deutlich mehr als beim Diesel. In Berlin zahlt man für einen Benziner in dieser Momentaufnahme also spürbar mehr als in München. Solche Unterschiede erklären, warum ein bundesweiter Schnitt für die eigene Tankrechnung wenig aussagt und der lokale Vergleich der Spritpreise am Ende mehr zählt als jede Wochenmeldung.

Auffällig: Berlin und München landen beim Diesel-Median exakt gleich bei 2,219 €, obwohl die Preisfelder verschieden sind. In Berlin reicht die Spanne bis über 2,70 € an einzelnen Stationen, in München bleibt das Feld enger. Der identische Median ist hier ein Zufall runder Preispunkte, kein Datenartefakt. Wie stark der Standort zählt, zeigt der Blick ins Städte-Ranking: Zwischen der günstigsten und der teuersten Stadt liegen Welten, die kein Bundesland-Durchschnitt einfängt.

Ein Hinweis zu den Sorten: Super E5 und Super E10 lassen sich nicht direkt vergleichen, zwischen ihnen liegt der übliche Ethanol-Aufschlag von rund sechs Cent. Der Drei-Städte-Puls ist eine Momentaufnahme aus drei Metropolen, kein bundesweiter Schnitt.

Wann tankt man diese Woche am günstigsten?

Am meisten Geld spart, wer Uhrzeit und Ort zusammen nutzt. Seit der 12-Uhr-Regel vom 1. April 2026 dürfen Tankstellen ihre Preise werktags erst um 12 Uhr anheben. Am Vormittag zwischen 8 und 11 Uhr ist Sprit deshalb im Schnitt 3 bis 5 Cent günstiger als am Nachmittag, mehr also, als der aktuelle Wochenrückgang beim Diesel ausmacht. Wer den besten Tankzeitpunkt mitnimmt, holt an einer 60-Liter-Tankfüllung schnell rund zwei bis drei Euro heraus.

Der zweite Hebel ist der Ort. Der Preisunterschied zwischen zwei Stationen im selben Ort ist oft größer als der Wochentrend an der bundesweiten Zapfsäule. Und wer die Sorte nicht wechseln kann, findet über das Markenranking vom August die im Schnitt günstigeren Anbieter.

Praktisch heißt das für diese Woche: vormittags tanken und vorher zwei bis drei Stationen in erreichbarer Nähe vergleichen. Diese beiden Griffe zusammen bringen an einer normalen Tankfüllung meist mehr als der gesamte Wochentrend, über den die Schlagzeilen berichten. Solange Benzin dem steigenden Ölpreis hinterherläuft, lohnt sich der kurze Blick auf die Spritpreise vor der Fahrt in dieser Woche besonders.

Häufig gestellte Fragen

Super E10 kostet im bundesweiten Mittel 2,183 € je Liter und damit 2,8 Cent mehr als in der Vorwoche (ADAC-Erhebung vom 2. September 2026). Diesel liegt bei 2,232 €.

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Spritpreise diese Woche: Diesel sinkt auf 2,248 €

Diesel sinkt diese Woche auf 2,248 €, Super E10 auf 2,155 € — der Rückgang bleibt hinter dem billigeren Brent-Öl (rund 89 US-Dollar) zurück. Im Mittel aus Berlin, München und Hamburg liegt Diesel bei 2,189 € und damit gut sechs Cent unter dem Bundesschnitt.

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Spritpreise diese Woche: Diesel auf 2,285 €

Der SpritFuchs-Datenstrom aus amtlichen MTS-K-Meldungen zeigt für den 19. August 2026 einen Diesel-Bundesschnitt von 2,285 € — 4,4 Cent mehr als eine Woche zuvor (2,241 €) und der höchste Tageswert seit dem 13. April. Super E10 klettert auf 2,185 €. Der ADAC kommt in seiner Wochenerhebung auf 2,253 € Diesel (plus 5,3 Cent) und nennt als Treiber den auf rund 91 Dollar gestiegenen Brent-Preis sowie das Niedrigwasser am Rhein. Bayern tankt mit 2,252 € am günstigsten, Nordrhein-Westfalen mit 2,313 € am teuersten — 6,1 Cent Abstand. Im 3-Städte-Puls aus Berlin, München und Hamburg liegt der Diesel-Median bei 2,229 €.

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Diesel teurer als Benzin: 7,6 Cent Aufschlag im August

Der ADAC misst am 5. August 2026 einen Diesel-Bundesschnitt von 2,204 € und damit die sechste Woche in Folge einen Anstieg, während Super E10 auf 2,128 € nachgibt. Diesel kostet jetzt 7,6 Cent mehr als Benzin, doppelt so viel Abstand wie die 5,1 Cent der Vorwoche. Der Widerspruch: Brent-Rohöl liegt bei rund 79 US-Dollar und damit etwa 17 Prozent unter dem Juli-Hoch von gut 100 US-Dollar. Im SpritFuchs-Puls aus Berlin, München und Hamburg geben die Diesel-Mediane bereits nach, während der Bundesschnitt noch steigt.

Analyse

Spritmarken-Ranking August 2026: 7,7 Cent Diesel-Spanne

Über 29 Tage (30. Juli bis 27. August 2026, gut 10.760 Stationen der 20 bundesweit relevanten Marken) ist AVIA XPress mit 2,193 € pro Liter Diesel die günstigste Marke, Shell mit 2,270 € die teuerste — dazwischen liegen 7,7 Cent. Die beiden Marktführer Aral (2,266 €) und Shell führen das teure Ende an, während die Discounter JET und AVIA sowie freie und Supermarkt-Tankstellen den günstigen Rand besetzen. Der Premium-Cluster liegt beim Diesel im Schnitt 4,6 Cent über dem Discount-Cluster; gegenüber dem Juli-Ranking hat sich die Spanne zwischen günstigster und teuerster Marke von 6,5 auf 7,7 Cent geweitet.