Zum Inhalt springen
SpritFuchsSpritFuchs
Von SpritFuchs Redaktion

Spritpreise diese Woche: Diesel sinkt auf 2,248 €

Spritpreise diese Woche: Diesel fällt auf 2,248 €, Super E10 auf 2,155 € — der Rückgang bleibt trotz billigerem Öl mager.

Inhaltsverzeichnis

Warum sinken die Spritpreise diese Woche nur langsam?

Die Spritpreise diese Woche geben leicht nach: Diesel kostet im bundesweiten Mittel 2,248 € und damit 0,5 Cent weniger als in der Vorwoche, Super E10 sank um 0,7 Cent auf 2,155 € (ADAC-Erhebung vom 26. August 2026). Der Rückgang fällt allerdings mager aus. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent liegt bei rund 89 US-Dollar und damit unter dem Niveau der Vorwoche, an der Zapfsäule kommt davon fast nichts an. Der ADAC nennt den Preisrückgang ausdrücklich zu gering und sieht weiter Luft nach unten.

Die eigene Auswertung der amtlichen MTS-K-Tagesdaten zeigt dieselbe Richtung. Zum 25. August, dem letzten vollständig ausgewerteten Tag, lag der Diesel-Bundesschnitt aller Kraftstoffsorten bei 2,250 € und damit gut dreieinhalb Cent unter dem Monatshoch von 2,285 € am 19. August. Die Spitze dieser Augustwoche ist überschritten, der Weg nach unten aber zäh. Wer auf einen kräftigen Preissturz wartet, dürfte enttäuscht werden: Bei einer 60-Liter-Tankfüllung macht der Wochenrückgang von 0,5 Cent gerade einmal 30 Cent aus. In der vergangenen Woche markierte der Diesel-Bundesschnitt mit 2,285 € noch den höchsten Tageswert seit April, jetzt bröckelt er nur widerwillig ab.

Diesel oder Super E10 — welche Sorte gibt gerade mehr nach?

Super E10 sinkt diese Woche eine Spur schneller als Diesel, 0,7 gegen 0,5 Cent. Am Grundverhältnis ändert das wenig: Mit 2,248 € gegenüber 2,155 € bleibt Diesel gut neun Cent teurer als Super E10. Das gewohnte Steuerprivileg des Diesels ist an der Zapfsäule seit dem Sommer nicht mehr zu sehen, obwohl die Energiesteuer auf Diesel deutlich niedriger ausfällt als auf Benzin. Wer einen Selbstzünder fährt, zahlt in diesem Spätsommer den Aufpreis.

Auch hier deckt sich die eigene Datenlage mit der ADAC-Woche: Super E5 lag zum 25. August im Bundesmittel bei 2,216 €, Super E10 bei 2,158 €. Der Abstand von rund sechs Cent zwischen den beiden Benzinsorten entspricht dem üblichen Ethanol-Aufschlag und sagt nichts über die Qualität aus. Vergleichbar sind ohnehin nur gleiche Sorten miteinander, denn nicht jedes Fahrzeug verträgt E10.

Was zeigt der Preisvergleich in Berlin, München und Hamburg?

In den drei größten Städten tankt man derzeit spürbar günstiger als im Bundesmittel. Die folgende Momentaufnahme (Stand 27. August 2026, keine Echtzeitwerte) fasst die Median-Preise je Sorte zusammen:

StadtDiesel-MedianSuper-E5-Median
Berlin2,169 €2,139 €
München2,209 €2,159 €
Hamburg2,189 €2,149 €
Über die drei Städte hinweg ergibt sich ein Diesel-Median von 2,189 € und ein Super-E5-Median von 2,149 €. Das sind beim Diesel gut sechs Cent unter dem Bundesschnitt von 2,250 €. Auf eine 60-Liter-Füllung gerechnet trennt eine günstige Großstadt-Tankstelle rund 3,60 € vom bundesweiten Mittel, also mehr als das Zwölffache des mageren Wochenrückgangs. Auffällig ist München: Mit einem Diesel-Median von 2,209 € liegt die bayerische Landeshauptstadt hier über Berlin und Hamburg, obwohl Bayern im Ländervergleich sonst zu den günstigen Regionen zählt. Innerhalb einer Stadt bleibt die Spanne die eigentliche Stellschraube, sie übersteigt in allen drei Metropolen den Betrag, um den sich der Landesschnitt diese Woche bewegt hat.

Wann tanken Sie diese Woche am günstigsten?

Nutzen Sie den Vormittag. Seit der 12-Uhr-Regel vom 1. April 2026 dürfen Tankstellen ihre Preise werktags erst um 12 Uhr anheben, davor läuft der Tag vom Vorabend aus nach unten. Zwischen 8 und 11 Uhr ist Diesel im Schnitt 3 bis 5 Cent günstiger als am frühen Nachmittag. Dieser tägliche Rhythmus bewegt mehr als der Wochentrend: 3 bis 5 Cent am Vormittag stehen gegen 0,5 Cent, um die sich der Bundesschnitt in einer ganzen Woche verändert hat.

Den zweiten Hebel liefert der Standort. Eine Städte-Preisübersicht macht schnell sichtbar, dass die Ortswahl regelmäßig mehr ausmacht als das ganze Bundesland. Kombiniert man beides, den Vormittag und die günstigste Station in Reichweite, holt man in dieser Woche deutlich mehr heraus als aus dem Warten auf den nächsten Cent Preisrückgang. Wie sich der Tagesverlauf genau bewegt und warum der alte Abends-tanken-Tipp überholt ist, steht im Ratgeber zum richtigen Tankzeitpunkt. Stand 27. August 2026 gilt: Der Trend zeigt nach unten, aber im Schneckentempo, und günstig tankt weiterhin, wer die Uhrzeit im Blick behält.

Häufig gestellte Fragen

Im bundesweiten Mittel kostet Diesel 2,248 € je Liter, 0,5 Cent weniger als in der Vorwoche (ADAC-Erhebung vom 26. August 2026). Super E10 liegt bei 2,155 €.

Weiterlesen bei SpritFuchs

News

Spritpreise diese Woche: Diesel auf 2,285 €

Der SpritFuchs-Datenstrom aus amtlichen MTS-K-Meldungen zeigt für den 19. August 2026 einen Diesel-Bundesschnitt von 2,285 € — 4,4 Cent mehr als eine Woche zuvor (2,241 €) und der höchste Tageswert seit dem 13. April. Super E10 klettert auf 2,185 €. Der ADAC kommt in seiner Wochenerhebung auf 2,253 € Diesel (plus 5,3 Cent) und nennt als Treiber den auf rund 91 Dollar gestiegenen Brent-Preis sowie das Niedrigwasser am Rhein. Bayern tankt mit 2,252 € am günstigsten, Nordrhein-Westfalen mit 2,313 € am teuersten — 6,1 Cent Abstand. Im 3-Städte-Puls aus Berlin, München und Hamburg liegt der Diesel-Median bei 2,229 €.

News

Spritpreise diese Woche: Brent springt 10 Dollar

Der ADAC misst am 12. August 2026 einen Diesel-Bundesschnitt von 2,200 € und Super E10 bei 2,125 € — beide praktisch auf Vorwochenniveau, obwohl Brent-Rohöl binnen einer Woche um rund 10 Dollar auf gut 89 Dollar gestiegen ist. Das Preisniveau sei schon seit Wochen zu hoch, so der Verband, und Frühwerte vom Mittwoch deuten auf steigende Preise. Zusätzlich treibt Niedrigwasser am Rhein die Kosten im Westen: Bei Diesel liegt die Spanne zwischen günstigster und teuerster Region bei bis zu 8 Cent. Im SpritFuchs-Puls aus Berlin, München und Hamburg liegt der Diesel-Median bei 2,179 €.

News

Diesel teurer als Benzin: 7,6 Cent Aufschlag im August

Der ADAC misst am 5. August 2026 einen Diesel-Bundesschnitt von 2,204 € und damit die sechste Woche in Folge einen Anstieg, während Super E10 auf 2,128 € nachgibt. Diesel kostet jetzt 7,6 Cent mehr als Benzin, doppelt so viel Abstand wie die 5,1 Cent der Vorwoche. Der Widerspruch: Brent-Rohöl liegt bei rund 79 US-Dollar und damit etwa 17 Prozent unter dem Juli-Hoch von gut 100 US-Dollar. Im SpritFuchs-Puls aus Berlin, München und Hamburg geben die Diesel-Mediane bereits nach, während der Bundesschnitt noch steigt.

Analyse

Günstigstes Bundesland zum Tanken: 7,9 Cent Diesel-Spanne

Im Zeitraum vom 1. bis 7. August 2026 kostet Diesel im günstigsten Bundesland Bayern durchschnittlich 2,155 €, im teuersten Nordrhein-Westfalen 2,234 € — eine Spanne von 7,9 Cent. Der Bundesschnitt liegt bei 2,203 €. Bayern und das Saarland trennen an der Spitze nur 0,4 Cent, sie liegen praktisch gleichauf.