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Tankstädte-Ranking Juni 2026: Speyer günstig, Dresden teuer

22 Cent trennen Speyer und Dresden beim Diesel – welche zehn deutschen Städte im Juni 2026 am günstigsten tanken, und welche zehn am teuersten.

Überarbeitung vom 17. September 2026: Rechenfehler korrigiert (50-Liter-Füllung Dresden, Abstand Schweinfurt–Bayreuth, Diesel-E10-Vergleich an die Tabelle angeglichen) und unbelegte Aussagen zu Raffinerien und Versorgungswegen entfernt oder als Vermutung gekennzeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Welche Städte tanken im Juni 2026 am günstigsten und am teuersten?

  • Speyer (Rheinland-Pfalz) ist mit 1,778 € pro Liter Diesel die günstigste deutsche Tankstadt im Ranking, 8,3 Cent unter dem Bundesschnitt.
  • Dresden ist mit 1,999 € Diesel die teuerste Stadt im Ranking. Spread Speyer → Dresden: 22,1 Cent oder rund 11 € pro 50-Liter-Tankfüllung.
  • Vier der zehn günstigsten Städte liegen an der Rhein-Neckar-Achse zwischen Speyer, Ludwigshafen, Heidelberg und Heilbronn, alle im weiteren Umkreis der Raffinerie Karlsruhe.
  • Vier der zehn teuersten Städte sitzen im NRW-Speckgürtel um Köln und Düsseldorf (Grevenbroich, Remscheid, Siegburg, Willich), drei in Niedersachsen-Mitte (Garbsen, Seesen, Lingen).
  • Sachsen ist das einzige Bundesland mit einer Stadt in beiden Top-Listen: Chemnitz ist sechstgünstigste, Dresden teuerste Stadt. Das ist ein interner Spread von 19,5 Cent Diesel.
  • Die Markenvielfalt erklärt die Unterschiede nicht: In beiden Stadtgruppen liegt der Anteil der großen Marken (Aral, Shell, Esso, Total) bei rund 22 Prozent.

Die zehn günstigsten Tankstädte: Rhein-Neckar führt klar

Wer in der ersten Juniwoche 2026 günstig getankt hat, wohnt mit hoher Wahrscheinlichkeit zwischen Speyer und Heilbronn. Vier Städte aus diesem 80-Kilometer-Streifen (Speyer, Ludwigshafen, Heidelberg, Heilbronn) landen in den Top 10, und ein fünfter Treffer (Rastatt) sitzt knapp südlich davon. Eine mögliche Erklärung ist die Geographie: Die Raffinerie Karlsruhe (MiRO) liegt in der Nähe, die Lieferwege sind kurz.

Speyer ist mit einem Diesel-Schnitt von 1,778 € Spitzenreiter. Über die elf Tankstellen, die im Beobachtungszeitraum kontinuierlich Preise melden, liegt E10 bei 1,788 €, fast gleichauf mit Diesel und damit ein Indiz für die anhaltende Preis-Umkehr zwischen Diesel und E10, die im Mai begonnen hat. Heilbronn (1,799 €) und Koblenz (1,799 €) folgen mit hauchdünnem Abstand. Oldenburg in Niedersachsen ist mit 1,799 € die einzige norddeutsche Stadt in den Top 10. Dort melden 30 aktive Stationen, das Wettbewerbsumfeld dürfte entsprechend hart sein.

Bayreuth (1,803 €) und Chemnitz (1,804 €) zeigen, dass günstig nicht zwangsläufig West heißt. In Bayreuth kommen auf 75.000 Einwohner zwanzig meldende Tankstellen, in Chemnitz auf 250.000 Einwohner 35 Stationen. Hinzu kommt in beiden Fällen eine ausgesprochen aktive Discounter-Präsenz: ED, HEM, Sprint und freie Hofstellen halten in Bayreuth und Chemnitz zusammen rund 30 Prozent der Stationen, in den meisten Großstädten liegt dieser Anteil bei unter zwanzig.

Albstadt (1,804 €), Heidelberg (1,805 €) und Rastatt (1,807 €) komplettieren die Top 10. Albstadt ist mit 47.000 Einwohnern die kleinste Stadt im Spitzenfeld. Dass dort elf Stationen melden, signalisiert eine ungewöhnlich hohe Versorgungsdichte für den Pendlerverkehr in Richtung Reutlingen und Tübingen. Heidelberg sortiert sich knapp über Speyer ein und ist mit 19 meldenden Stationen das beste Beispiel für eine Universitätsstadt, in der dauerhaftes Pendleraufkommen den lokalen Wettbewerb scharf hält. Rastatt schließlich liegt auf halber Strecke zwischen Karlsruhe und Baden-Baden, direkt am A5-Korridor.

Die zehn teuersten Tankstädte: NRW-Mittelstädte und Sachsen-Ost

Die andere Seite der Skala ist geographisch klar gestaffelt. Dresden steht mit 1,999 € Diesel an der Spitze, als einzige Stadt im Ranking, die im Wochenmittel die Zwei-Euro-Marke streift. Garbsen bei Hannover (1,988 €) und Bautzen (1,973 €) komplettieren das Spitzentrio. Auffällig ist die NRW-Konzentration: Mit Grevenbroich (1,970 €), Remscheid (1,970 €), Siegburg (1,942 €) und Willich (1,937 €) stellen mittelgroße Städte des Rheinlands vier der zehn Plätze, sämtlich im Speckgürtel zwischen Köln und Düsseldorf.

Der Osten von Sachsen ist die zweite Häufung: Dresden und Bautzen liegen Luftlinie 50 Kilometer auseinander. Eine mögliche Erklärung sind die langen Lieferwege von der PCK-Raffinerie Schwedt. Hinzu kommt die geringe Tankstellendichte: In Dresden kommen auf 560.000 Einwohner nur rund 51 meldende Stationen. Bemerkenswert ist Niedersachsens Beitrag: Garbsen, Seesen und Lingen sind durchweg Mittelstädte.

Schweinfurt fällt als bayerische Anomalie in der Liste der Teuren ins Auge. Mit 1,960 € Diesel liegt die unterfränkische Industriestadt fast zehn Cent über dem Bundesschnitt, obwohl Bayern insgesamt mit 1,861 € Diesel exakt auf dem Bundesschnitt liegt. Eine mögliche Erklärung ist die Lage abseits der bayerischen Raffineriestandorte; in Schweinfurt melden 20 Stationen bei 54.000 Einwohnern. Dort zahlt man 15,7 Cent mehr als in Bayreuth, das nur 100 Kilometer entfernt liegt. Die MTS-K-Daten zeigen damit, wie kleinräumig sich Preise unterscheiden.

Das komplette Ranking: Top 10 + Bottom 10

Die Tabelle zeigt für die erste Juniwoche 2026 die zehn günstigsten und zehn teuersten Städte mit mindestens zehn meldenden Tankstellen, gemittelt über 30. Mai bis 4. Juni 2026. Alle Preise in Euro pro Liter, Abweichung zum Bundesschnitt Diesel (1,861 €) in Cent.

RangStadtBundeslandStationenDieselE10E5Δ Diesel
1SpeyerRheinland-Pfalz111,778 €1,788 €1,847 €−8,3 ct
2HeilbronnBaden-Württemberg171,799 €1,849 €1,904 €−6,2 ct
3KoblenzRheinland-Pfalz141,799 €1,836 €1,896 €−6,2 ct
4OldenburgNiedersachsen301,799 €1,842 €1,897 €−6,1 ct
5BayreuthBayern201,803 €1,821 €1,874 €−5,8 ct
6ChemnitzSachsen351,804 €1,874 €1,933 €−5,7 ct
7LudwigshafenRheinland-Pfalz171,804 €1,860 €1,919 €−5,7 ct
8AlbstadtBaden-Württemberg111,804 €1,843 €1,898 €−5,7 ct
9HeidelbergBaden-Württemberg191,805 €1,850 €1,907 €−5,6 ct
10RastattBaden-Württemberg101,807 €1,845 €1,905 €−5,4 ct
……………………
−10WillichNordrhein-Westfalen121,937 €1,983 €2,043 €+7,6 ct
−9SiegburgNordrhein-Westfalen101,942 €1,962 €2,004 €+8,1 ct
−8LingenNiedersachsen121,955 €1,985 €2,045 €+9,4 ct
−7SchweinfurtBayern201,960 €1,994 €2,052 €+9,9 ct
−6SeesenNiedersachsen101,961 €2,044 €2,067 €+10,0 ct
−5RemscheidNordrhein-Westfalen201,970 €1,973 €2,033 €+10,9 ct
−4GrevenbroichNordrhein-Westfalen121,970 €1,978 €2,026 €+10,9 ct
−3BautzenSachsen101,973 €1,973 €2,031 €+11,2 ct
−2GarbsenNiedersachsen131,988 €2,013 €2,073 €+12,7 ct
−1DresdenSachsen511,999 €1,986 €2,046 €+13,8 ct

Warum tankt man in Speyer günstiger als in Dresden?

Drei mögliche Treiber zeichnen sich ab: Raffinerie-Nähe, Wettbewerbsdichte und die ostdeutschen Versorgungsketten. Belegen lassen sie sich mit den Preisdaten allein nicht. Zur Raffinerie-Nähe: Speyer, Ludwigshafen, Heilbronn und Heidelberg liegen im weiteren Umkreis der MiRO-Raffinerie Karlsruhe. Kurze Lieferwege dürften die Logistikkosten senken.

Der zweite Treiber ist Wettbewerbsdichte. Das Bundeskartellamt hat in seiner Sektoruntersuchung Kraftstoffe wiederholt gezeigt, dass die Anzahl der Anbieter im relevanten Einzugsbereich ein wichtiger Preistreiber ist. Chemnitz passt in dieses Bild: Die Stadt taucht mit 35 meldenden Tankstellen zwischen raffinerienahen Städten in den Top 10 auf. Dresden mit nur 51 Stationen für mehr als die doppelte Einwohnerzahl steht am anderen Ende.

Der dritte Treiber ist die Markt-Heterogenität in den ostdeutschen Versorgungsketten. Die PCK Schwedt versorgt einen Großteil Brandenburgs und Sachsens und ist seit dem EU-Embargo gegen russisches Öl auf alternative Bezugswege angewiesen. Höhere Beschaffungskosten dürften vor allem dort ankommen, wo die Wettbewerbsdichte gering ist. Regionale Unterschiede hatte auch der Spritpreis-Report Mai 2026 festgehalten. Die Markenvielfalt erklärt das Gefälle nicht: Die Verteilung großer Markenstationen liegt in beiden Top-10-Gruppen praktisch identisch bei rund 22 Prozent. Die Unterschiede entstehen lokal, nicht zwischen Markenstrategien, wie auch unser Marken-Ranking zeigt.

Eine Randbeobachtung der ersten Juniwoche verdient eigene Erwähnung. In allen zehn günstigsten Städten der Tabelle liegt Diesel inzwischen unter E10, ein Muster, das in den SpritFuchs-Daten vor dem Mai 2026 kaum vorkam. Die seit dem 1. Mai laufende Senkung der Energiesteuer auf Diesel um 14,04 Cent netto kommt regional unterschiedlich an. In Speyer beträgt der Spread Diesel zu E10 nur noch ein Cent zugunsten von Diesel, in Heidelberg sind es bereits 4,5 Cent. Der Preisvergleich zwischen den Sorten lohnt sich deshalb bei jedem Tankstopp neu.

Wie wurden die Stadtmittelwerte berechnet?

Die Zahlen in diesem Report stammen aus der SpritFuchs-Datenbank, die jede Nacht den offiziellen Tankerkönig-Datendump verarbeitet, die zentrale Verteilstelle für die Pflichtmeldungen aus der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) beim Bundeskartellamt. Ausgewertet wurden alle 86.699 Tagespreis-Datensätze, die zwischen dem 30. Mai und 4. Juni 2026 für 17.796 aktive Tankstellen erfasst wurden. Für die nationale Lage gibt es die täglich aktualisierten Bundes- und Bundesländer-Schnitte auf der Preisübersicht sowie einen laufend aktualisierten Städtevergleich der größten deutschen Städte.

Für das Stadtranking wurden die Tagespreise je Station auf den Wochenmittelwert verdichtet und anschließend pro Stadt gemittelt. Aus statistischen Gründen sind nur Städte enthalten, in denen mindestens zehn Tankstellen aktiv Preise melden, sonst verzerren einzelne Autobahn- oder Premium-Stationen das Bild. Das Filter lässt 7.026 deutsche Städte auf rund 240 belastbare Kandidaten schrumpfen. Bundesschnitt der Vergleichswoche: 1,861 € Diesel, 1,897 € Super E10, 1,955 € Super E5.

Wie nutzt man das Stadtgefälle beim Tanken?

Für Pendler in der Nähe der Stadt-Extreme lohnt der Blick auf die Karte. Wer im Speyerer Umfeld wohnt, sollte den Tank im Stadtgebiet auffüllen, statt auf der Autobahn, denn Autobahntankstellen sind in der Regel deutlich teurer. In Dresden lohnt es sich, den Stadtschnitt gezielt zu unterbieten: Auch innerhalb einer Stadt unterscheiden sich die Stationen, ein Preisvergleich macht das schnell sichtbar.

Hochgerechnet auf 15.000 Kilometer Jahresfahrleistung mit einem 7-Liter-Diesel ergibt der Spread zwischen Speyer und Dresden rund 232 € pro Jahr, allein durch den Tankort. Pendler zwischen Regionen können den Unterschied gezielt nutzen: Vergleichen Sie vor jeder Tankfüllung die aktuellen Preise in Ihrer Umgebung, planen Sie längere Touren so, dass ein günstiger Tankstopp am Streckenrand liegt, und nutzen Sie die Stadt- und PLZ-Suche von SpritFuchs, um die billigsten Stationen in Ihrer Umgebung auf Basis der täglich aktualisierten MTS-K-Daten zu sehen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Stadt hat im Juni 2026 die niedrigsten Spritpreise?

Speyer in Rheinland-Pfalz führt das SpritFuchs-Ranking an. Über elf Tankstellen gemittelt kostet Diesel zwischen 30. Mai und 4. Juni 2026 dort im Schnitt 1,778 Euro pro Liter, E10 1,788 Euro. Eine mögliche Erklärung ist die Nähe zur Raffinerie in Karlsruhe.

Wo ist Tanken in Deutschland aktuell am teuersten?

Dresden ist mit einem Diesel-Schnitt von 1,999 Euro die teuerste Stadt mit mindestens zehn Tankstellen im Ranking. Es folgen Garbsen bei Hannover (1,988 Euro) und Bautzen (1,973 Euro). Auffällig: Dresden ist die einzige Großstadt über 500.000 Einwohnern, die in der Spitzengruppe der Teuersten landet.

Wie groß ist die Preisspanne zwischen günstigster und teuerster Stadt?

22,1 Cent pro Liter Diesel. Wer in Speyer eine 50-Liter-Tankfüllung zieht, zahlt 88,90 Euro; in Dresden für dieselbe Menge 99,95 Euro. Über das Jahr hochgerechnet – bei 15.000 Kilometern Fahrleistung und 7 Litern Verbrauch – ergibt das einen Unterschied von rund 232 Euro nur durch den Tankort.

Welches Bundesland stellt die meisten günstigen Tankstädte?

Baden-Württemberg mit vier Städten in den Top 10 (Heilbronn, Albstadt, Heidelberg, Rastatt), gefolgt von Rheinland-Pfalz mit drei (Speyer, Koblenz, Ludwigshafen). Eine mögliche Erklärung ist die Nähe zur Raffinerie in Karlsruhe.

Warum ist Dresden so viel teurer als Chemnitz, obwohl beide in Sachsen liegen?

Die beiden sächsischen Großstädte zeigen einen Spread von 19,5 Cent – Chemnitz liegt bei 1,804 Euro Diesel, Dresden bei 1,999 Euro. In Chemnitz melden 35 Stationen bei rund 250.000 Einwohnern, in Dresden 51 Stationen bei rund 560.000 Einwohnern. Die geringere Stationsdichte pro Einwohner in Dresden ist eine mögliche Erklärung, belegen lässt sich die Ursache mit den Preisdaten allein nicht.

Welche Großstädte tanken günstiger als der Bundesschnitt?

Im Beobachtungszeitraum liegen unter dem Bundesschnitt von 1,861 Euro Diesel unter anderem Heidelberg (1,805 Euro), Heilbronn (1,799 Euro), Oldenburg (1,799 Euro), Bayreuth (1,803 Euro) und Chemnitz (1,804 Euro). Hamburg, München, Berlin und Köln bewegen sich nah am Bundesschnitt oder leicht darüber.

Wie wurden die Stadtmittelwerte berechnet?

Grundlage sind alle Preismeldungen aus der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) zwischen dem 30. Mai und 4. Juni 2026, die SpritFuchs aus dem nächtlichen Tankerkönig-Datendump in die eigene Datenbank importiert. Eingerechnet werden nur Städte mit mindestens zehn Tankstellen, damit das Ergebnis nicht durch einzelne Ausreißer verzerrt wird. Im Berichtszeitraum sind das 86.699 einzelne Tagespreis-Datensätze.

Weiterlesen bei SpritFuchs

Daten-Report

Günstigste Tankstädte Deutschlands im Preisvergleich

Nordrhein-Westfalen war im April 2026 das günstigste Bundesland (E10-Schnitt 2,13 €), Brandenburg eines der teuersten (2,17 €). Die größten Preissprünge innerhalb eines Bundeslandes lagen in NRW bei über einem Euro pro Liter – einzelne Stationen verlangten teils das 1,5-fache des Landesdurchschnitts. Stand: April 2026.

Analyse

Spritpreis-Report Mai 2026: Diesel wird zum Schnäppchen

Im Mai 2026 ist der Bundesschnitt für Diesel auf 1,968 € pro Liter gefallen (minus 28,2 Cent gegenüber April), Super E10 auf 1,965 € (minus 12,9 Cent), Super E5 auf 2,023 €. Drei Kräfte trafen zusammen: der Tankrabatt seit dem 1. Mai, ein Brent-Einbruch von 116 auf 91 US-Dollar pro Barrel und die seit April geltende 12-Uhr-Regel. Am günstigsten tankte man im Saarland (Diesel 1,814 €) und in Rheinland-Pfalz (1,822 €), am teuersten in Schleswig-Holstein (1,916 €). Seit dem 16. Mai liegt Diesel durchgehend unter Super E10 – die wohl ungewöhnlichste Marktverschiebung des Jahres.

Analyse

Bundesländer-Ranking Tankrabatt: Wo er am stärksten ankommt

Im Bundesländer-Vergleich nach einer Woche Tankrabatt führt Baden-Württemberg mit 2,027 Euro Diesel das Ranking an, Schleswig-Holstein bildet bei 2,081 Euro das Schlusslicht. Im Schnitt wurden 11,3 Cent pro Liter Diesel und 9,5 Cent pro Liter E10 weitergegeben – von theoretisch möglichen 16,7 Cent. Das entspricht einer Weitergabequote von 67,7 Prozent bei Diesel und 56,9 Prozent bei E10. Die höchste Weitergabe verzeichneten Rheinland-Pfalz und Sachsen mit jeweils 12,7 Cent, am wenigsten reagierte Niedersachsen mit nur 10,0 Cent. Im Vergleich zur RWI-Studie zum Tankrabatt 2022 (87 Prozent Diesel-Weitergabe) liegt die aktuelle Senkung deutlich darunter.

News

Tankrabatt-Endspurt: Vier Wochen bis zum Ende am 30. Juni

Der Tankrabatt endet am 30. Juni 2026 – Autofahrer haben noch 26 Tage, bevor die Energiesteuer wieder um 14,04 Cent pro Liter ansteigt und der Bruttopreis an der Zapfsäule um rund 16,7 Cent zulegt. Aktuell liegt Diesel im SpritFuchs-Median über Berlin, München und Hamburg bei 1,854 Euro, E10 bei 1,869 Euro – parallel klettert Brent wieder auf 97,24 US-Dollar. Wer planen kann, sollte den letzten Volltank-Termin Ende Juni vormerken.